Nachdem ich in den letzten Tagen vermehrt erklären durfte warum Festplatten immer kleiner sind als angegeben hier die Erklärung.
Das Problem liegt darin das die Festplattenhersteller bei der Umrechnung der Größeneinheiten Byte<->Kilobyte<->Megabyte<->Gigabyte<->Terabyte den Faktor 1000 benutzen. Bei den Betriebssystemen jedoch wird der Faktor 1024 benutzt. Dieser ist eine 2er-Potenz, und da der Computer die Einheiten im Binärsystem adressiert besser zu verwenden als ein Faktor 1000. Dadurch ergeben sich sehr interessante Unterschiede bei den Größenangaben auf der Festplatte bzw. beim Hersteller und der angezeigten Größe im Betriebssystem.
Mal einige kleine “Verlustrechnungen”
1 Megabyte lt. Festplattenhersteller = 1.000.000 Byte = 976,56 Kilobyte = 0,954 Megabyte, also ein Verlust von ca. 4,6 %
1 Gigabyte lt. Festplattenhersteller = 1.000.000.000 Byte = 976.562,5 Kilobyte = 953,674 Megabyte = 0,931 Gigabyte, also bereits ein Verlust von ca. 6,87 %
1 Terabyte lt. Festplattenhersteller = 1.000.000.000.000 Byte = 976.562.500 Kilobyte = 953.674,316 Megabyte = 931,323 Gigabyte = 0,909 Terabyte, also ein Verlust von ca. 9,05 %
Daher eine handelsübliche 1,5 TB (lt. Hersteller) Festplatte hat am Ende “nur” eine Kapazität von 1,364 TB (lt. Betriebssystem und tatsächlich verfügbarer Speicherplatz). Es fehlen also rund 139 GB.
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Eine Antwort zu “Warum Festplatten immer kleiner sind als angegeben.”
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16. Februar 2010 um 14:56
Achtung beachte: KibiByte, MebiByte, GibiByte sind die richtigen Größen auf dem Recher